Das Insulin – der Schelm

Insulin kann uns einen Streich spielen

Wenn wir Zucker und Kohlenhydrate essen, tritt das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin auf den Plan.
Der aufgespaltene Zucker muss als “Brennstoff”  in die Zellen geschafft werden, damit dort Energie produziert werden kann.

Leider geht die Rechnung: mehr Zucker gleich dauerhaft mehr Energie, nicht auf. Es gibt eher eine Stichflamme.
Je mehr Zucker und Kohlenhydrate im Körper sind, desto mehr Insulin muss die Bauchspeicheldrüse bilden.
Insulin fungiert als Schleuser des Zuckers in die Zellen und sorgt für die Lagerung auf Vorrat.

Doch ist die Arbeit getan, verzieht sich das Insulin nicht sofort – es schwimmt noch eine Weile im System.

Und da tritt der Schelm in Aktion:

Insulin im System gaukelt uns vor, wir seien hungrig.  Ein Stück Cremetorte und noch ein Sahnestückchen oder eine Käsestulle und noch ein Bratwurst – und wir sind nach kurzer Zeit schon wieder hungrig? Der Magen fordert uns auf schon wieder etwas zu essen. Geben wir nach und tun es – schwupps, steigt der Insulinspiegel schon wieder an, Insulin tut seine Arbeit und bevor der Spiegel wieder sinkt, meldet uns Insulin: schon wieder Hunger! Hamsterrad in Teufels Küche.

Und noch eine Eigenschaft von Insulin

Solange das Hormon Insulin durch unser System fließt, kann nicht gleichzeitig ein anderes Hormon in Aktion treten, das an Reparaturen in unserem Körper in großem Maß mit beteiligt ist.

Ein Mangel an diesem “Reparatur-Werkzeug” zur Regeneration wirkt sich negativ
aus auf die Muskelmasse, die sich reduziert
auf die Knochen, die geschwächt werden
auf die Anlagerung von Fettzellen, die sich vermehren.

Und wer ist der eigentliche Schelm?

Der, der dieses Spiel mit spielt?

Wir können dem Insulin ein Schnippchen schlagen, wenn wir nach 18 Uhr keine “schnellen” Kohlenhydrate  (Industrie-Zucker, Produkte aus Weißmehl, Reis, Mais, Kartoffeln) mehr zu uns nehmen. So haben wir wenigstens nachts den Insulinspiegel so weit heruntergefahren, dass das Hormon zur Regeneration seine Wirkung entfalten kann. Der Organismus regeneriert vorzugsweise nachts, solange wir schlafen. Weshalb auch Schlaf sehr wichtig ist.

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