Zecken, Borreliose, FSME*

Borreliose-Überträger Zecke ist wieder oder immer noch unterwegs

Der Winter war zu mild, um den Zecken etwas anhaben zu können.  Zwischen minus 20° C und plus 60°C überleben sie genauso wie wenn sie 2 Jahre hungern müssen . 

Jetzt ist es wieder an der Zeit beim Aufenthalt in Feld und Wald sowie im Garten helle langärmelige Oberteile und lange Hosen zu tragen und anschließend gründlich zu suchen, ob am Körper – auch in den Haaren – Überträger von Borreliose und FSME stecken.

Kein Grund zur Panik,  wenn eine Zecke nur ganz kurz gesaugt hat.
In der Regel muss die Zecke schon einig Stunden saugen, ehe Erreger in den Körper gelangen.
Und nicht jede Zecke überträgt Borreliose oder FSME*.

Sie sollten auf alle Fälle zum Arzt, wenn sich Wanderröte zeigt, ein wandernder zartrosafarbener bis kräftig roter Ring um die Einstichstelle.
In der Regel tritt diese Hautrötung 7 – 10 Tage nach Kontakt mit einer infizierten Zecke auf – sie ist aber kein Muss.
Ein Arztbesuch ist auch angesagt, wenn sich grippeähnliche Symptome bemerkbar machen.

Über die Einnahme von Antibiotika entscheidet der Arzt.
Die Zecke kann vorher im Labor daraufhin untersucht werden, ob sie Träger von Erregern ist.
Die Diagnostik ist auch über Blutwerte möglich. 

Risiko-Gebiete für die Übertragung von FSME* liegen überwiegend in südlichen Gegenden Deutschlands.
Die Gebiete lassen sich nicht exakt bestimmen. Und die Grenzen verschieben sich immer weiter gen Norden.
Wenn Sie in einem Infektionsgebiet überwiegend im Freien arbeiten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über den Sinn einer Schutzimpfung gegen FSME*. 

Umgang mit den Borreliose-Überträgern

  • so früh wie möglich entfernen
  • ohne die Zecke zu quetschen
  • mit einer speziellen Zeckenkarte oder Zeckenzange
  • möglichst weit vorne fassen
  • zügig nach oben herausziehen

Auf keinen Fall:

– die Zecke reizen
mit Wärme, Klebstoff, Öl u.ä.
Im Todeskampf sondert die infizierte Zecke Sekret voller Erreger in die Wunde ab

 

 

 

Besonderer Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG):
Den in meiner Praxis angebotenen Therapieverfahren liegen keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden. Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.