Kein Beinbruch – Mein Erlebnis

Nein, kein Beinbruch, mein Erlebnis mit einem Armbruch

Hier plaudere ich aus dem Nähkästchen über mein Missgeschick.
Ja, die meisten Unfälle passieren im Haushalt.
Diesmal zwar nicht wirklich im Haushalt,
doch so ähnlich hätte es auch zuhause passieren können.

An einem Sonntagabend stolpern über ein Hindernis am Boden,
straucheln, Gleichgewicht verlieren und mit Geschwindigkeit
gegen einen harten Gegenstand fliegen.
Da war’s um den Knochen am Schultergelenk geschehen.

Der Arzt spricht von “adäquater” Reaktion des Knochens.

Aufgrund der Schmerzen dann doch
als erstes fürs Röntgen in der Notaufnahme entschieden.
Glück gehabt, zwar ein satter Bruch, doch die Teile nicht verschoben.
Also ist es vorläufig auch laut Arzt möglich
– unter Abwägung der Vor- und Nachteile einer konservativen Behandlung im Vergleich zur OP –
eine Heilung ohne Operation zu riskieren, Kontroll-Untersuchungen vorausgesetzt.

Die Hand wird auf dem Bauch fixiert, der Arm und das Schultergelenk somit ruhig gestellt.
Ich darf nach Hause. Dort warten meine Methoden
zur Schmerzlinderung, zur Verarbeitung des Schreckens und zur Heilung.
Der Arzt hatte mir allopathische Schmerzmittel erlaubt, die ich nicht benötigte.

Nun war Ruhe angesagt. In der Ruhe liegt die Kraft.

Welche Termine müssen abgesagt, was muss organisiert werden?
Da standen doch tatsächlich in greifbarer Nähe 2 Termine im Kalender bei Kollegen,
die mit unterschiedlichen Methoden manuell und energetisch arbeiten.
Ich wollte beiden rasch, damit fristgerecht, absagen.
Beide Kollegen baten mich trotz der Verletzung zu kommen.

Was ein Glück, dass ich mich darauf eingelassen habe!

Von Anfang an wurde mit viel Umsicht
die Heilung begleitet und die Mobilisierung vorbereitet.
Die anfänglich notwendige Ruhigstellung rund um die Uhr,
hat der Arzt nach 10 Tagen auf die Nacht beschränkt,
gegen unwillkürliche Bewegungen im Schlaf.

Tagsüber war ich immer wieder erstaunt, dass ich im Nachhinein entdeckte:
oh, ich habe mich ja gerade mit dem verletzten Arm frisiert,
oder sonst eine Bewegung gemacht, die mir vorher nicht möglich war,
oder die ich vermieden hatte um keine Schmerzen zu provozieren.

Die Intelligenz unseres Körpers, der intuitiv reagiert, sollten wir nicht unterschätzen –
so meine Lehre aus diesen Beobachtungen.

Röntgenkontrolle nach 3 Wochen ergab

  • sehr guter Heilungsfortschritt
  • Staunen des zuständigen Arztes                                                                                                                       über die schon schmerzfrei möglichen Bewegungen
  • Staunen des Physiotherapeuten,                                                                                                                      weil mein Arm viel mehr kann als er offiziell können darf

5 Wochen und 2 Tage nach dem Bruch:

abschließende Röntgenkontrolle.
Der Arzt konnte nicht anders als mehrmals ungläubig zu wiederholen:

sensationell

Er hat sich anhand eines Kalenders überzeugt, dass auch wirklich erst gut 5 Wochen vergangen sind.

Der Knochen hat seine endgültige Festigkeit noch nicht ganz erreicht.
Trotzdem bin ich äußerst zufrieden,
jetzt schon alle Bewegungen machen zu dürfen und zu können,
die nicht eingeschränkt sind durch eine kleine Rest-Entzündung.

Den Alltag habe ich wieder im Griff.
Gartenarbeit und Fahrradfahren sind in greifbarer Nähe,
wenn ich diszipliniert meine Übungen mache.
Für diesen Feinschliff habe ich noch ausreichend Geduld.

Ich bin sehr dankbar, dass es alternative Methoden
zur Unterstützung gibt!